Wenn mich jemand fragt, was das Highlight meiner Japanreise war, muss ich nicht lange überlegen: definitiv der Besuch der Insel Naoshima. Nach der Überquerung mit der Fähre von Uno, legten wir kurz in unserem Gästehaus Sakura-Sou unsere Sachen ab. Dort liehen wir uns Elektroräder um zu den verschiedenen Museen zu fahren. Es war mein erstes Mal auf einem Elektrorad und es hat so viel Spaß gemacht damit über die Insel zu düsen. Achtung, in Japan ist Linksverkehr angesagt.

Naoshima, mon amour
Fähre nach Naoshima
Blick von der Fähre auf umliegende Inseln
Yayoi Kusamas Kürbis

Kunst, Onsen und Essen

Die nur 8 km² kleine Insel birgt Schätze von Künstlern wie Walter De Maria, Bruce Nauman, Niki de Saint Phalle und Monet im Benesse House, Chichu, Lee Ufan und Ando Museum. Man kann in James Turrells Räumen jegliches Gefühl für Zeit und Raum verlieren, sich neben Yayoi Kusamas berühmten überdimensionierte Kürbisse am Strand photographieren, sowie Tadao Andos minimalistische Baukunst bewundern. Abends entspannten wir bei einem Dampfbad im unkonventionellen Naoshima Badehaus, auch ein Kunstwerk an sich, und waren im Little Plum essen.

Tadao Ando im Chichu Museum
Chichu Cafe
Tempel auf Naoshima
Chichu Garten, inspiriert von Monet

Wie komme ich nach Naoshima?

Anreise von Kyoto mit dem Shinkansen nach Okayama (Japan Rail Pass, 1 Woche kostet ca. 219 Euro, Einzelticket 7000 Yen/55 Euro), umsteigen in den Zug nach Uno (Ticket ca. 750 Yen/6 Euro), umsteigen in die Fähre nach Naoshima (Ticket ca. 300 Yen/3 Euro). Dauer ca. 4,5 Stunden.

Wieviel kosten die Museen?

Benesse House Museum 1030 Yen/8 Euro, Chichu Art Museum 2060 Yen/16 Euro, Lee Ufan Museum 1030 Yen/8 Euro), Ando Museum 510 Yen/4 Euro, Naoshima Badehaus 650 Yen/5 Euro

Lee Ufan Museum, Architekt: Tadao Ando
eine Insel nicht nur für Kunstliebhaber
kleine Ruhepause im Chichu Museum zwischen Andos Betonwänden

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